Ostern nähert sich wieder mit großen Schritten und erneut lädt Bingen vom 02. bis 05. April 2010 zur alljährlichen Demoszene-Veranstaltung Breakpoint ein. Unter dem Motto Like there is no tomorrow werden wieder rund 1000 Teilnehmer aus über 30 Länder erwartet.
Leider wird es dieses Jahr auch die letzte Breakpoint werden und ist somit auch die letzte Möglichkeit, daran teilzunehmen. Ob es eine Nachfolgeveranstaltung geben wird, das wird uns erst noch die Zukunft zeigen müssen. Ich sage somit Danke an alle Beteiligten, die dieses Event in den letzten Jahren möglich gemacht haben und freue mich bereits auf ein Wiedersehen mit vielen Freunden und Bekannten.
Leider gab es in den letzten Jahren nicht besonders viele Atari-Beiträge auf der Breakpoint, aber vielleicht findet zum Abschluß das eine oder andere digitale Kunstwerk seinen Weg auf den Big-Screen.
Mit der Beschleunigerkarte CT63 von Rodolphe Czuba erwachte der Atari Falcon 030 noch einmal zu neuen Höchstleistungen. Ein 68060 mit Taktfrequenzen jenseits der 100 MHz, ein schnelles SDRAM-Interface sowie ein 32-bit Erweiterungsport sorgen für ordentlich Dampf unter Haube und für neue Möglichkeiten.
Im Gegensatz zur CT60 wurde bei der CT63 jedoch auf einen Falcon-Booster aus Kostengründen verzichtet. Da sich das Platinenlayout jedoch nicht unterscheidet, lässt sich dieser mit ein paar Bauteilen einfach und schnell nachrüsten. Vorraussetzung allerdings ist, dass der Umgang mit SMT-Bauteilen und Lötkolben vertraut ist.
Nachdem ich meinen Atari Falcon mit einer Speichererweiterung aufgerüstet hatte, fehlte mir noch eine geeignete Netzwerklösung zum einfachen Datenaustausch und dem Anschluß an das World Wide Web. Bisher nutze ich für den Datenaustausch ein Iomega ZIP Laufwerk, was jedoch auf Dauer keine brauchbare Lösung für mich darstellte.
In der Vergangenheit gab es hierzu verschiedene Möglichkeiten, doch sind diese heutzutage entweder nicht mehr zu bekommen oder erschienen mir zu unhandlich. Es musste also wieder etwas Eigenes her und ich begann meine Überlegungen in die Tat umzusetzen. Das Ergebnis ist eine kostengünstige und einfache 10 Mbit Netzwerkkarte für den Cartridge Port, genannt Hydra, welche somit in nahezu allen Atari Modellen verwendet werden kann.
Für den einfachen Nachbau werde ich auch hier wieder ein passendes Archiv mit Gerber-Dateien und Stückliste bereitstellen, sobald ich dieses zusammengestellt habe. Ich helfe gerne bei Fragen oder Problemen zwecks Leiterplattenbeschaffung und Bestückung oder Organisation von Sammelbestellungen weiter.
Heute möchte ich einmal einen Tip für alle Freunde von Internetradio abgeben. Mit SceneSat Radio gibt es seit einiger Zeit einen neuen Sender im Internet, der sich überwiegend der Musik der Demoszene, C64- und Amiga-Soundtracks sowie Soundtracks von PC-Spielen widmet.
Die angebotenen Streams gibt es sowohl im MP3 wie auch im ACC+ Format und stehen für verschiedene Bandbreiten kostenlos zur Verfügung – natürlich ohne nervende Werbedurchsagen. Das Programm ist dabei sehr gut gewählt und bietet nahezu für alle Vorlieben etwas. Dabei lassen sich die einzelnen Titel bewerten und viele werden auch zum herunterladen angeboten. Eine umfangreiche Playlist mit History, ein Forum samt Chat sowie gelegentliche Shows, in denen Künstler einen Mix präsentieren runden das Angebot ab.
Also, wer Musik aus der Szene mag, sollte unbedingt einmal bei SceneSat Radio reinhören!
Mit der ST-Computer findet sich nun eine weitere Atari-Zeitschrift in der Geschichtsrubrik ein. Die ST-Computer war das langlebigste Computermagazin für den Atari ST, Atari STE, Atari TT und Atari Falcon. Die Erstausgabe erschien bereits im Januar 1986 und wurde bis 1996 vom Heim-Verlag herausgebracht. Im Jahre 1993 übernahm man die Zeitschriften TOS und ST Magazin.
1996 wurde die ST-Computer vom Falke-Verlag übernommen und legte diese mit der Atari Inside aus demselben Verlag zusammen. Nach einigen optischen Änderungen musste die ST-Computer aber ihren Tribut zahlen und erschien seit dem Sommer 2003 nur noch als 16-seitige Beilage der PC-Welt beim IDG-Verlag. Das endgültige Aus kam mit der Ausgabe 01/2004.
Den Anfang machen Coverscans der Jahrgänge 1997 bis 2004. Fehlende Jahrgänge werden später bei Verfügbarkeit nachgereicht.